Beidseitige Brustdrüsenentfernung und Rekonstruktion

Eine besondere Form der Rekonstruktion ist die Wiederherstellung nach prophylaktischer Mastektomie. Die prophylaktische Brustdrüsenentfernung ist dann zu erwägen, wenn ein höheres Risiko für eine Brustkrebsentstehung besteht. Seit einiger Zeit kann man dieses genetische Risiko nachweisen.

Die wichtigsten Gene sind BRCA 1 und BRCA 2. BRCA 3 und andere wie PALB2, ATM, p53 und CHEK2 sind seltener. Ob eine prophylaktische Mastektomie für Sie sinnvoll ist muß individuell gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt festgestellt werden. Derzeit wird in der medizinischen Literatur eine Senkung der Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs zu erkranken von 90-95% angegeben. 

Prinzipiell kann dann die Brustentfernung, also die Mastektomie, gemeinsam mit der Rekonstruktion durch geführt werden. Es sind auch hier alle Verfahren der Rekonstruktion möglich, sowohl mit Fremdgewebe als auch mit Eigengewebe. Bei bestimmten Techniken der Rekonstruktion müssen beide Brüste gleichzeitig wiederhergestellt werden (bspw. bei der DIEP-Lappenplastik), bei anderen Techniken kann man auch beide Seiten zu unterschiedlichen Zeiten operieren. Die einzelnen Techniken der Brustrekonstruktion sind unter ihrem Namen oben aufgeführt. 

Sowohl Prof. Heitmann als auch Prof. Fansa sind deutschlandweit und international anerkannte Experten für die Brustrekonstruktion. Aufgrund unserer Erfahrung können wir Ihnen alle Verfahren der Brustrekonstruktion anbieten. Die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (kurz: DGPRÄC) hat Prof. Fansa als einen der ersten deutschlandweit für die Leitung eines rekonstruktiven Brustzentrums zertifiziert. Selbstverständlich behandeln wir auch Kassenpatientinnen.