Operation OBERSCHENKELSTRAFFUNG

Vor der OP

Vorbereitung bei Oberschenkelstraffung

Mit der operativen Haut- und Fettentfernung (Fachausdruck: Dermolipektomie) müssen zwar größere Hautschnitte und längere Narben hingenommen werden, dafür können aber auch große Fettansammlungen und Hautfalten beseitigt werden, für die es sonst keine Korrekturmöglichkeiten gibt.

Nach der Operation ist nicht nur die Körperproportion harmonisch wiederhergestellt, auch die sportliche Aktivität und das subjektive Wohlbefinden erhalten neuen Aufschwung. Vor einer operativen Oberschenkelstraffung sollten alle anderen Möglichkeiten zu einer Gewichtsabnahme ausgeschöpft sein. Je näher Sie Ihrem Idealgewicht sind, umso günstiger ist das Operationsergebnis.

Bei Hautentzündungen muss eine Vorbehandlung erfolgen, die am besten durch einen Hautarzt kontrolliert wird. Außerdem sollten Sie für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation keine Schmerzmittel wie z.B. Aspirin einnehmen, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch auf Alkohol, Schlafmittel und Nikotin sollten Sie weitgehend verzichten.

Die OP

Oberschenkelstraffung OP

Als "Reithosen" werden Fettansammlungen in Innen- und Außenbereich der Oberschenkel bezeichnet. Die so genannten Reithosen gehören zu der am meist operierten Körperregion. In der Regel zeigt sich die Reithose  an den Beinen zuerst an den Innenseiten der Oberschenkel, welche ihre Spannung verlieren und kleine erschlaffte Hautareale hervorrufen.

In Fällen mit einem geringen Anteil an überschüssigem Fettgewebe, kann eine Fettabsaugung zu harmonischen Körperregionen führen. Häufig jedoch ist das überschüssige Haut- und Unterhautgewebe zu stark ausgeprägt, dass erst durch eine klassische Oberschenkelstraffung ein ästhetisch gutes Ergebnis erzielt werden kann.

Noch bevor der Anästhesist die Narkose einleitet, werden die Bereiche, die entfernt werden sollen, vermessen und markiert. Der operative Schnitt wird so geführt, dass die unvermeidbare Narbenbildung möglichst unauffällig bleibt. An der Innenseite der Oberschenkel unterscheiden wir die „kleine“ horizontale Straffung mit einer Naht zwischen Leiste und Sitzbein.

Die resultierende Narbe ist unauffällig und wird meist von Kleidungsstücken überdeckt. Sollte der vorhandene Hautüberschuss durch dieses Verfahren nicht beseitigt werden können, ist es notwendig den Schnitt an der Innenseite der Oberschenkel in Richtung Knie zu verlängern. Dies entspricht dann einer „großen“ vertikalen Straffung, bei der die Naht von der Leiste bis zur Knieinnenseite verläuft.

Anästhesieform und Aufenthalt bei Oberschenkelstraffung

In der Regel sind eine Vollnarkose und ein stationärer Krankenhausaufenthalt erforderlich. Nur kleinere Hautstraffungen können auch in örtlicher Betäubung und ambulant vorgenommen werden.

Nach der OP

Nachbehandlung bei Oberschenkelstraffung

Die Ausheilung ist durch eine Hautpflege, z.B. mit Panthenol-Salben, und durch leichte Kompression mit Stützstrumpfhosen oder Bodies zu unterstützen. Diese sollten Sie 6 Wochen lang tagsüber tragen.

Resorbierbare Hautnähte lösen sich selbst auf, andere Fäden werden nach ca. 3 Wochen entfernt. Über weitere Maßnahmen zu Ihrer individuellen Nachbehandlung werden Sie vor der Klinikentlassung informiert.