Operation Oberarmstraffung

Vor der OP

Ziele der Oberarmstraffung

Mit der operativen Haut- und Fettentfernung (Fachausdruck: Dermolipektomie) müssen zwar größere Hautschnitte und längere Narben hingenommen werden, dafür können aber auch große Fettansammlungen und Hautfalten beseitigt werden, für die es sonst keine Korrekturmöglichkeiten gibt. Nach der Operation ist nicht nur die Körperproportion harmonisch wiederhergestellt, auch die sportliche Aktivität und das subjektive Wohlbefinden erhalten neuen Aufschwung.

Die OP

Brachioplastik, Oberarmstraffung

Die Operation, die etwa ein bis zwei Stunden dauert, hinterlässt längliche Narben an der Oberarminnenseite. Die bei der Oberarmstraffung notwendigen Schnitte werden so geführt, dass die unvermeidbare Narbenbildung möglichst unauffällig bleibt. Das übermäßige und erschlaffte Hautgewebe wird exakt vermessen und entfernt.

Das überschüssige Fettgewebe wird in der Mitte der Oberarminnenseite spindelförmig entfernt. Bei einem ausgeprägten Hautüberschuss ist ein zusätzlicher Schnitt in der Achselhöhle notwendig. Zusätzlich kann die ästhetische Oberarmkontur bei dem operativen Eingriff durch eine gezielte Fettabsaugung angrenzender Bereiche verbessert werden. Vor dem Vernähen der Wunde wird meist eine Saugdrainage eingelegt, um anfallendes Blut und Wundflüssigkeit abzuleiten.

Diese kann nach wenigen Tagen gezogen werden. Weiterhin wird ein Kompressionsverband angelegt, um Schwellungen und Schmerzen zu vermindern und gleichzeitig ein Anmodellieren der Haut zu bewirken.

Anästhesieform und Aufenthalt bei Oberarmstraffung

In der Regel ist eine Vollnarkose erforderlich. Kleinere Hautstraffungen können auch in örtlicher Betäubung und ambulant vorgenommen werden.

Nach der OP

Brachioplastik, Oberarmstraffung, Nachbehandlung

Unmittelbar nach der Operation werden Schmerzmittel verabreicht, die die nötige Ruhe und Entspannung für die Heilung verschaffen sollen. Gegen Blutgerinnsel und Embolien werden Thrombosestrümpfe angelegt oder auch vorbeugende Mittel verabreicht.

Die Wundheilung der Haut und das Abklingen der Schwellung benötigen ca. 2-3 Wochen, die endgültige Abheilung ist jedoch erst nach mehreren Wochen zu erwarten. In den ersten 6-8 Wochen sollte man sich vorsichtig bewegen und übermäßige, ruckartige Spannungen an den Nahtlinien vermeiden. Sportliche Aktivitäten können nach 5 Wochen langsam gesteigert werden.

Die Ausheilung ist durch eine Hautpflege, z.B. mit Panthenol-Salben, zu unterstützen. Resorbierbare Hautnähte lösen sich selbst auf, andere Fäden werden nach ca. 3 Wochen entfernt. Über weitere Maßnahmen zu Ihrer individuellen Nachbehandlung werden Sie informiert.