Operative Behandlung der Hyperhidrosis

Unter den operativen Behandlungsmethoden wie Exzision, Curettage oder Absaugen der Schweißdrüsen, hat sich letztere im Alltag zunehmend bewährt. Beim Absaugen der Schweißdrüsen wird zunächst sehr viel Flüssigkeit in die Achselregion injiziert und es werden dann mit einer stumpfen Kanüle die Schweißdrüsen abgesaugt.

Dieser Eingriff wird in aller Regel in Lokalanästhesie durchgeführt. Dabei geht man so vor, dass weder Blutgefäße noch Nerven in Mitleidenschaft gezogen werden. Der Erfolg der Behandlung hängt entscheidend davon ab, wie viel von den Schweißdrüsen abgesaugt werden kann. In aller Regel ist jedoch mit einer dauerhaften Minderung der Schweißproduktion im Achselbereich zu rechnen. Die meisten Patienten können spätestens nach acht Tagen wieder ihren alltäglichen Beschäftigungen und Arbeit nachgehen.