Operation Bodylift

Operationsverfahren des Bodyliftings

Ein einziger Eingriff zur Straffung des gesamten Körpers („Total Bodylift“) ist prinzipiell möglich und der Wunsch vieler Patienten. Eine solche Operation hat sich aber aufgrund ihrer langen Operationsdauer und den dadurch verbundenen Risiken für den Patienten nicht bewährt.

Aus diesem Grunde operieren wir mehrzeitig, wobei zuerst der Körperstamm (Bauch, Rücken, Flanken, Gesäß, Ober-und Unterschenkel = unteres Bodylift) und dann der Oberkörper (Brust, Oberarme, seitliche Brustwand = oberes Bodylift) korrigiert werden. Die Reihenfolge kann je nach Leidensdruck und den körperlichen Beschwerden geändert werden.

Beim unteren Bodylift unterscheidet man zwei Arten. Bei der Originalmethode verläuft die Schnittführung von der Innenseite der Oberschenkel steil bogenförmig über den Beckenkamm und zieht dann flach abwärts Richtung Gesäßfalte. Diese Methode eignet sich besonders, wenn die Hauterschlaffung an den Innen- und Außenseiten der Oberschenkel besteht und die Bauchdecke nur moderat betroffen ist. Eine Nabelversetzung  ist in diesem Fall nicht erforderlich. Durch einen Verbindungsschnitt in Höhe des meist mit erschlafften Venushügels kann dieser mit gestrafft werden. Die resultierende Narbe hat ein Bikini-Schnitt Design und kann den entsprechenden Anforderungen der Patientinnen steil oder flach gestellt werden.
Ist die Erschlaffung der Bauchdecke stärker ausgeprägt, empfiehlt sich die Anwendung der modifizierten Methode, die prinzipiell wie eine Bauchdeckenstraffung mit fortgesetzter Oberschenkel- und Gesäßstraffung verläuft. Eine Nabelversetzung ist hierbei immer notwendig, so dass eine zirkuläre Narbe um den Nabel entsteht.

In Anlehnung an die beiden obigen Methoden gibt es die Kombinationsmethode, die bei sehr stark erschlafften Bauchdecken und Oberschenkeln zum Einsatz kommt. Die Kombinationsmethode eröffnet zusätzlich die Möglichkeit die meist stark betroffenen Oberschenkelinnenseiten mit zu straffen.

Muss ich dafür ins Krankenhaus?

Sämtliche Straffungsoperationen werden unter stationären Bedingungen und in Vollnarkose durchgeführt. Die Dauer des stationären Aufenthaltes richtet sich nach dem Umfang der Operation. So kann man beispielsweise für eine Bauchdeckenstraffung vier bis sechs Tage, für ein Bodylift 10 Tage Krankenhausaufenthalt einrechnen.