Operation Bauchstraffung

Vor der OP

Planung?

Während der Erstuntersuchung wird Ihr Plastischer Chirurg Ihren Gesundheitszustand erfragen, Sie untersuchen, das Ausmaß der Fettdepots an Ihrer vorderen Bauchwand feststellen sowie sorgfältig die Beschaffenheit Ihrer Bauchhaut einschätzen.
Vergessen Sie nicht Ihrem Operateur zu sagen, ob Sie rauchen und ob Sie Medikamente einnehmen, insbesondere Aspirin oder Cortison und andere entzündungshemmende Medikamente, welche die Blutgerinnung beeinträchtigen.
Besprechen Sie Ihre Erwartungen an eine Bauchstraffung ganz offen mit Ihrem Plastischen Chirurgen. Ihr Operateur wird Ihnen dann ebenso offen eventuelle Alternativen und Risiken aufzeigen und Ihnen die Grenzen der jeweiligen operativen Verfahren darlegen. Wenn z.B. Ihr Fettdepot auf den Unterbauch unterhalb des Nabels limitiert ist, können Sie eventuell auch von einem kleineren Eingriff, einer sogenannten Miniabdominoplastik profitieren.
Andererseits mag die Kombination einer Bauchstraffung mit einer Fettabsaugung über den Hüften für Sie von Vorteil sein, um eine bessere Körperkontur zu erreichen.

Manchmal genügt eine alleinige Fettabsaugung, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Ihr Plastischer Chirurg wird Ihnen das für Sie beste Verfahren empfehlen, um möglichst die gewünschte Körperkontur zu erzielen.

Wie bereite ich mich auf eine Bauchstraffung vor?

Sie erhalten von Ihrem Plastischen Chirurgen detaillierte Anweisungen zur Vorbereitung auf Ihre Operation.
Diese Anweisungen beinhalten Richtlinien für das Essen, Trinken und Rauchen sowie Informationen über die Einnahme und über das Absetzen von Medikamenten. Wenn Sie diesen Empfehlungen sorgfältig folgen, tragen Sie entscheidend zu einem reibungslosen Ablauf Ihrer Operation bei.
Falls Sie rauchen, ist es besonders wichtig, mindestens 4 Wochen vor einer Bauchstraffung mit dem Rauchen aufzuhören. Rauchen behindert den Blutfluss in der Haut und kann zu Wundheilungsstörungen führen.

Die OP

Wie wird die Operation durchgeführt?

Sie erhalten von Ihrem Plastischen Chirurgen detaillierte Anweisungen zur Vorbereitung auf Ihre Operation.
Diese Anweisungen beinhalten Richtlinien für das Essen, Trinken und Rauchen sowie Informationen über die Einnahme und über das Absetzen von Medikamenten. Wenn Sie diesen Empfehlungen sorgfältig folgen, tragen Sie entscheidend zu einem reibungslosen Ablauf Ihrer Operation bei.
Falls Sie rauchen, ist es besonders wichtig, mindestens 4 Wochen vor einer Bauchstraffung mit dem Rauchen aufzuhören. Rauchen behindert den Blutfluss in der Haut und kann zu Wundheilungsstörungen führen.

Der Hautschnitt wird leicht bogenförmig knapp oberhalb der Schamhaare gelegt. Ein zweiter Hautschnitt wird um den Nabel gelegt, um diesen von der Bauchhaut zu befreien. Bei einer teilweisen Bauchstraffung (Miniabdominoplastik) ist der Hautschnitt wesentlich kürzer und der Bauchnabel muss nicht umschnitten werden.

Bei einer vollständigen Bauchstraffung wird die Bauchhaut von der vorderen Bauchwand bis an den Rippenbogen abgelöst. Die darunter liegende Bauchmuskulatur wird in der Mittellinie enger zusammengenäht, um die vordere Bauchwand zu straffen und die Taille zu betonen. Der überschüssige Hautmantel wird dann nach unten gezogen und der Hautüberschuss entfernt.

Abschließend wird der Nabel in einer neuen Hautöffnung wieder positioniert. Über Drainagen, welche unter die Haut eingelegt und in den Schamhaaren ausgeleitet werden, lässt sich für ca. 24 Stunden Blut und Wundsekret nach außen ableiten. Nach der Operation ist die Kontur der vorderen Bauchwand flacher und gleichmäßiger. Die Narben bleiben sichtbar, verblassen aber im Laufe der Zeit.

Welche Narkoseform wird angewendet?

Eine vollständige Bauchstraffung wird in Vollnarkose durchgeführt. Lediglich bei einer auf den Unterbauch begrenzten Straffung, der sogenannten Miniabdominoplastik, kann unter Umständen eine örtliche Betäubung zur Anwendung kommen.

Nach der OP

Wie verhalte ich mich nach der Operation?

Während der ersten Tage ist Ihre Bauchhaut geschwollen und gespannt. Je nach Ausmaß Ihrer Operation bleiben Sie 1 bis 4 Tage in der Klinik. Postoperativ fühlt sich Ihre Bauchhaut taub an. Dies ist normal und wird sich in einigen Wochen oder Monaten wieder vollständig ausgleichen.
Es kann durchaus sein, dass Sie in den ersten Tagen auf Grund der Spannung der Bauchhaut nicht gerade stehen können, dennoch sollten Sie am ersten Tag nach der Operation aufstehen und gehen, wenngleich das häufig nur leicht gebeugt möglich ist.
Erschrecken Sie nicht bei der ersten Verbandsabnahme, wenn Sie zum ersten Mal Ihren Bauch sehen. Die Haut ist geschwollen und verfärbt. In der Regel wird vor der Entlassung Ihr Verband durch eine Kompressionshose ersetzt.
Es mag Wochen oder Monate dauern, bis Sie sich wieder wie früher bewegen können. Wenn Sie gut trainiert in die Operation gegangen sind, ist Ihre Erholungsphase von einer Bauchstraffung wesentlich kürzer.
Ein leichtes Training wird Ihnen helfen, Ihre Erholungsphase zu verkürzen.

Selbst Patienten, die vor der Bauchstraffung keine Übungen durchgeführt haben, sollten ein leichtes Übungsprogramm beginnen, um das Abschwellen zu beschleunigen und die Muskulatur besser zu tonisieren. Heftige Übungen sollten jedoch unterbleiben bis Sie ein ausgedehnteres Übungsprogramm uneingeschränkt durchführen können.
In den ersten Wochen nach der Operation mag es für Sie den Anschein haben, dass das Narbenbild sich verschlechtert. Dies ist jedoch normal. Sie müssen neun Monate bis zu einem Jahr warten, bist Ihre Narben im Hautniveau verstreichen und abblassen. Obgleich Ihre Narben nie vollständig verschwinden werden, sind Narben nach einer Bauchstraffung unter der Unterwäsche oder Badekleidung in der Regel nicht zu sehen.
Sowohl eine teilweise als auch eine vollständige Bauchstraffung bietet für Patienten mit schwacher Bauchmuskulatur und einem deutlichen Hautüberschuss eine sichtbare Verbesserung der Körperkontur.
Solange Sie ausgewogen essen und regelmäßig Ihre Muskulatur betätigen, können Sie mit einem dauerhaften Ergebnis rechnen.