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Rekonstruktion der Brust durch körpereigenes Gewebe

Der Wiederaufbau der Brust mit Eigengewebe ist annerkanntermaßen die schönste und natürlichste Methode. Der große Vorteil liegt darin, dass kein Fremdmaterial, wie ein Brustimplantat benötigt wird, sondern die Brust durch natürliches Gewebe wieder hergestellt wird.

Vorteile von Eigengewebe sind die natürliche, weiche Form der Brust, die auch warm ist und kein Fremdkörpergefühl erzeugt. Das Eigengwebe ist weich und verhält sich natürlich, d.h. man erzielt damit eine gute Form, die am ehesten der gesunden Brustseite entspricht. Bei einer geringen Komplikationsrate gibt es auch kaum Spätkomplikationen, wie bspw. die Kapselschrumpfung bei Implantaten. Ferner kann man Eigengewebe fast immer anwenden, sowohl primär als auch sekundär. Nachteile sind die Narben, die dort entstehen, wo man das Eigengewebe entnimmt. Bei Sekundärrekonstruktionen ist meist auch das Einsetzen von Haut aus dem Entnahmebereich notwendig; das kann in der Farbe zur normalen Brusthaut unterschiedlich sein.

 

Es stehen uns mehrere Verfahren zur Verfügung, die individuell nach Anspruch der zu rekonstruierenden Brust gewählt werden müssen. Inzwischen sind solche Verfahren hoch standardisierte Routineoperationen. Wir führen im Jahr über 300 Brustrekonstruktionen durch, so dass wir Ihnen eine sehr hohe Erfahrung bieten können.  

Welche Techniken gibt es?

In der Plastischen Chirurgie nennen wir eine solche Eigengewebsrekonstruktion "Lappenplastik". Lassen Sie sich also nicht irritieren, wenn wir die ganze Zeit von "Lappen" sprechen. Wir meinen immer die neue Brust! 

» Aufbau mit Gewebe vom Rücken (sog. gestielte Lappenplastik, Latissimus Muskel oder sog. TDAP-Lappenplastik) 

» Aufbau mit Gewebe vom Bauch (Bauchfettlappen DIEP-Lappenplastik, früher TRAM-Lappenplastik, und SIEA-Lappenplastik) 

» Aufbau der Brust durch Gewebe vom Gesäß (S-GAP-,I-GAP- und FCI-Lappenplastik) 

» Rekonstruktion der Brust mit Gewebe vom Oberschenkel und aus der Gesäßfalte (TMG-Lappenplastik)