Rekonstruktion der Brustwarze durch Gewebeverschiebung ("lokale Läppchen")

Operative Technik 

Vor der Operation bestimmen die Patientinnen zusammen mit dem Arzt die Position der neuen Brustwarze vor dem Spiegel. Der Aufbau der Brustwarze erfolgt durch Verschiebung von kleinen Hautarealen ("Hautläppchen"). Aus dem vorhandenen Gewebe kann mit verschiedenen Techniken eine neue Brustwarze geformt werden. Die Brustwarze muss zunächst deutlich größer sein, da sie an Größe um bis zu 50 % im weiteren Heilungsverlauf abnimmt. 

Risiken und mögliche Komplikationen 

Das häufigste Problem bei der Neubildung der Brustwarze ist, dass sie zu klein ist, deshalb muss die Brustwarze unmittelbar nach der Korrektur deutlich größer sein als die Gegenseite. Ein weiteres Risiko besteht im Verlust der Haut und damit der neuen Brustwarze. 

Nachbehandlung 

Unmittelbar nach der Operation wird ein entsprechender Verband zum Schutz der Brustwarze angelegt. Dieser muss für mindestens 1 Woche kontinuierlich belassen werden. Weitere spezielle Nachbehandlungstechniken sind nicht notwendig.