Bodylift - Straffungsoperationen nach starkem Gewichtsverlust

Nach einer erfolgreichen Gewichtsabnahme verbleibt häufig überschüssiges Gewebe an Oberarmen, Bauch, Oberschenkeln, Rücken und Gesäß  sowie eine unvorteilhaft veränderte Brustform. Die Haut hat viel von ihrer Elastizität verloren und selbst durch Sport, Massage oder Fettabsaugung lassen sich die „Problemzonen“ nicht beseitigen.

In der Vergangenheit wurden die unterschiedlichen Problemzonen durch Einzeloperationen angegangen, dies waren eine Bauchstraffung, Oberschenkelstraffung, Gesäßstraffung oder Hüftstraffung für den Körperrumpf, und eine Bruststraffung und Oberarmstraffung am Oberkörper.

Bei den modernen Bodyliftverfahren nach Lockwood werden nun mehrere dieser Problemzonen kombiniert angegangen. So werden beim sogenannten unteren Bodylift 6 Zonen (Gesäß, Bauch, Rücken, Flanken, Oberschenkel und Unterschenkel) und beim oberen Bodylift 2 Zonen (Oberarme, Brust) gestrafft, was zu einer Verbesserung der Körperkontur und der Hautqualität führt.

Wer ist der ideale Kandidat für ein Bodylifting?

Sie sollten Ihr Zielgewicht erreicht haben und dies sollte über einen Zeitraum von 6 Monaten konstant sein. Ihr Bodymassindex (BMI) sollte unter 30 liegen und im günstigsten Fall liegt durch den Gewichtsverlust ein hoher BMI Abfall vor. Viele Patienten haben Ihr Gewicht durch ein Magenband, einen Magenbypass oder eine Magenverkleinerungsoperation verloren. Hier muss vor einer Operation kontrolliert werden, ob sich Blutwerte, Eisengehalt, Mineralien und Vitamine im Normbereich  bewegen. Gegen eine Operation spricht ein schlechter Hb-Wert, ein BMI höher als 35, Rauchen (mehr als 10-15 Zigaretten/Tag), falsche Erwartungen, psychische Auffälligkeiten sowie eine Venenthrombose in der Vorgeschichte.

Sie sollten vor einem geplanten operativen Eingriff möglichst in optimaler gesamtgesundheitlicher Verfassung sein. Falls Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, besprechen Sie die Einnahme im Detail mit Ihrem Operateur. Außerdem sollten Sie 14 Tage vor dem Eingriff kein Aspirin oder aspririnhaltige Medikamente einnehmen.